Eine ältere Frau lächelt, arm in arm mit Teilnehmer*innen eines Kurses.

Nicht-Medikamentöse Therapien

Therapieformen

Nicht-medikamentöse Therapien unterstützen Menschen mit Demenz dabei, Fähigkeiten zu erhalten, Wohlbefinden zu steigern und Lebensfreude zu fördern.

Je nach persönlichen Interessen der Person mit Demenz können verschiedene Ansätze gewählt oder kombiniert werden. Wichtig ist nur, dass die Therapie Freude bereitet!

Diese Verfahren erfordern zwar eine spezielle fachliche Ausbildung, bieten aber auch Angehörigen viele Anregungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen – etwa im Bereich Musik oder Bewegung. Entscheidend ist, die Angebote an den Fähigkeiten, Interessen und Vorlieben der betroffenen Person auszurichten. Was ausgewählt wird, sollte in jedem Fall Freude bereiten und als wohltuend erlebt werden.

Wichtige Ziele dieser Ansätze

  • die geistigen und körperlichen Fähigkeiten erhalten und aktivieren
  • soziale Bindungen erhalten und sozialen Rückzug vermeiden
  • Orientierung, Sicherheit und positive Gefühle vermitteln
  • die Persönlichkeit bzw. Identität der Betroffenen erhalten und fördern

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