Kreative Ausdrucksformen
Nicht-Medikamentöse Therapien
Kunst- und Musiktherapie
Kunsttherapie ermöglicht es, Gefühle auszudrücken und Entspannung zu finden. Malen – besonders mit Aquarellfarben – kann Erinnerungen wecken und Selbstwert stärken. Musiktherapie umfasst Singen, Musizieren oder gemeinsames Hören. Musik aktiviert Emotionen, fördert Kommunikation und kann beruhigen oder beleben. Auch Angehörige profitieren oft von musikalischen Ritualen.
Tier- und Gartengestützte Therapie
Eine Aufgabe haben und Verantwortung zu übernehmen, kann sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken und helfen, sich räumlich und zeitlich zu orientieren. Die Gartentherapie verknüpft die Arbeit mit den Händen, verschiedene Sinneseindrücke und vertraute Materialien. Blühende Pflanzen oder selbst geerntetes Gemüse sorgen für Erfolgserlebnisse.
Auch die Interaktion mit Tieren spricht alle Sinne an und kann Sicherheit vermitteln. Streicheln, Beobachten oder einfache Aufgaben wie Füttern können Stimmung, Orientierung und Selbstwirksamkeit verbessern. Wichtig ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Tier: Die Person mit Demenz darf nie allein für das Tier zuständig sein.